Girls'Day & Boys'Day 2016

 

Dem Innenleben eines Computers auf der Spur: Die Mädchen lernen das Auseinanderbauen und Zusammenbauen des Computers kennen.
Einmal auftanken bitte: Stolz präsentieren sich die jungen Teilnehmer am Elektroauto.

Den eigenen Weg finden

Bislang sind sie eher selten: die Feuerwehrfrau und die Informatikerin, der Bürokaufmann oder der Grundschullehrer. Tatsächlich lassen sich viele junge Menschen bei ihrer Berufs- und Studienwahl noch immer durch überholte Rollenbilder einschränken. Daran etwas zu ändern – das ist das Ziel von Girl’s- und Boy’sDay. Sie boten auch in diesem Jahr Fünft- bis Zehntklässlern in ganz Deutschland die Möglichkeit, hinter die Kulissen von Unternehmen, Behörden und Hochschulen zu schauen. Und dabei in Berufe hinein zu schnuppern, für die sich scheinbar nur das jeweils andere Geschlecht interessiert.

Auch Techem war wieder mit am Start: 18 Mädchen und 16 Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren verbrachten am 28. April spannende Stunden in der Zentrale in Eschborn. Dabei gab es für sie viel zu entdecken, etwa bei einer Quizrallye durchs Gebäude. Und während die Mädchen in die Welt der IT eintauchten, sammelten die Jungen erste Erfahrungen im Büromanagement. Betreut wurden beide Gruppen von Auszubildenden und Studierenden, die die Veranstaltungen auch organisiert hatten.

Spiel, Spaß – und Know-how

Wie sieht’s eigentlich in einem PC aus? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, bauten die Mädchen unter Anleitung einen Computer auseinander und wieder zusammen. Danach ging’s spielerisch weiter: Per Lernsoftware programmierten sie einen Marienkäfer und ließen ihn einfache Aufgaben lösen – für die meisten Neuland. „Sie haben bei allem super mitgemacht", erzählt Laura Hildmann, angehende Kauffrau für Büromanagement. Sie hat sich gemeinsam mit Kollegin Victoria Claus und den beiden dualen Studenten für Wirtschaftsinformatik Sven Ropeter und Marcel Jonscher um die Teilnehmerinnen gekümmert. „Ich fand’s toll, das Ganze mit zu organisieren, und freue mich riesig, dass die Mädchen so viel Spaß hatten" so Hildmann.

Den hatten übrigens auch die Jungs. Begleitet von den dualen Studenten für Dienstleistungsmarketing Julia Groß und Stefan Zollmann sowie Anika Liedtke, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement, vertieften sie sich in ein Planspiel mit Aufgaben aus dem Unternehmensalltag: Wie funktioniert eine Preisverhandlung? Wie entwickelt man Marketingstrategien? Wann ist eine Firma attraktiv für Mitarbeiter? „Am Anfang waren die meisten ein bisschen aufgeregt, doch dann hatten sie keinerlei Berührungsängste mehr und waren voll bei der Sache" erzählt Ausbildungsleiterin Sarah Schneider.

Wie sehr es allen Jugendlichen bei Techem gefallen hat, zeigten auch die Feedbackrunden am Ende. Besonders gefreut hat sich Sarah Schneider über die positiven Rückmeldungen zur Unternehmenspräsentation. „Dank Girl’s- und Boy’sDay werden wir in den Köpfen potenzieller Auszubildender und deren Eltern präsenter. Gefällt es den Schülern bei uns, erinnern sie sich vielleicht später bei der Berufswahl daran. Und: Sie erzählen es weiter." Es lohnt sich also in jedem Fall, mitzumachen – für die Jugendlichen und fürs Unternehmen.


Artikel der Techem Inside